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Die Plus-/Minus-Stunden ergeben sich generell aus dem Saldo von geplanten/geleisteten Stunden und den Soll-Wochenstunden des einzelnen ANs, die Guttage aus den erarbeiteten und genommenen Guttagen.
In dem Soll-/Ist-Wochenplan können - je nach Schlüsselung im Mandanten bzw. in der Abteilung - die Stunden bzw. Guttage zu Beginn und Ende der Planungswoche angezeigt werden.
Bei notwendigen Korrekturen oder zu Beginn der Dienstplan-Nutzung können die Plus-/Minus-Stunden bzw. Guttage des Arbeitnehmer für die Woche durch Plus- oder Minus-Eingaben verändert werden (z.B. bei Auszahlung von Stunden/Tage). Dazu werden die AN einer Abteilung mit den Korrekturwerten der Woche aufgelistet. Durch Doppelklick oder ENTER auf der gewünschten Person öffnet sich der Eingabe-Dialog für Stunden und Tage. Die Guttage können dabei nur als volle oder halbe Tage eingegeben werden.
Im unteren Bereich werden die Summen der Veränderungen der Stunden, Guttage und Urlaubstage dieser Woche angezeigt. Dabei erfolgt eine Unterteilung auf interne und externe Arbeitnehmer. Als "Extern" wird ein Arbeitnehmer genau dann gewertet, wenn seine Personalnummer mit einem Buchstaben beginnt (also mit "A", "C" oder "L"). Die internen Arbeitnehmer haben demnach eine Personalnummer ohne Buchstaben, werden also in der angeschlossenen Lohnbuchhaltung abgerechnet. Auf diese Art ist es möglich, die Summe der ausbezahlten Stunden direkt mit denen in der Lohnbuchhaltung abzugleichen.
(Wird eine Planungswoche abgeschlossen, wird der bisherige Saldo intern abgespeichert und für weitere Anzeigen / Ausdrucke genutzt.)
Abteilung
Falls gefüllt, werden die AN der Abteilung angezeigt; falls leer alle Abteilungen, für die Vollzugriff vorliegt.
Abteilungs-Funktionen
Hier können einzelne oder Gruppen von Abteilungsfunktionen auswählen z.B. 10,20,60-70 oder alle Abteilungsfunktionen (leer). Bei der Auswahl können auch in Form eines "?" Wildcards genutzt werden z.B. ?30 für 030,130,230,330 etc. oder auch ?3? für alle Zahlen, die in der Mitte die 3 ausweisen (mehr als 2 Wildcards innerhalb eines Begriffes oder Wildcards in Verbindung mit "-" sind nicht möglich). Ausserdem kann mit dem Auswahlbutton "+" das Feld aus der Liste aller vorkommender Funktionen (der ausgewählten Abteilungen) gefüllt werden. Es wird die in der AN-Woche bespeicherte Abteilungsfunktion zum Vergleich herangezogen.
AN-Nr
Mit der Funktionstaste F2 kann nur ein einzelner Arbeitnehmer ausgewählt werden.
Stunden-Regelung
Ist hier das "-" ausgewählt, werden alle AN angezeigt. Ansonsten kann nach der Stunden-Regelung, die zu dem AN in der AN-Woche gespeichert ist, gefiltert werden. Für diverse Funktionen (z.B. die Berechnung der abgegoltenen oder ausbezahlten Stunden) müssen konkrete Stundenregelungen angewählt werden.
Wochenbeginn
Die AN-Woche muss angelegt sein.
Pro Arbeitnehmer:
Mit F3 AN: Ausbez. > Guttage können die für einen Arbeitnehmer in der Spalte "Ausbez." (via F6 Überstd bezahlt) ermittelten ausbezahlten Stunden in Freizeitausgleich (Guttage) umgewandelt werden. Die Umwandlung erfolgt in 0.5-Guttage-Schritten.
Für alle Arbeitnehmer:
Bei den meisten folgenden Funktionen kann ein Von- und Bis-Datum für den Zeitraum eingegeben werden. Damit werden die Differenzen des Zeitraums gebildet. Bleibt das Von-Datum leer, wird der Saldo zum Bis-Datum ermittelt.
Standard-Funktionen
Mit F8 / Spalte löschen können die Werte einer einzelnen Spalte gelöscht werden, mit F9 / alle Spalten löschen die Werte aller Stunden, Guttage und Urlaubstage gelöscht.
Bei Stundenregelung 0-2 können mit der Funktionstaste F5/Abgegolt.Std. die in dem konkreten Monat aufgebauten Gutstunden bis zum Wert "Std. abgegolten (mtl.)" (AN-Stamm) korrigiert werden für die korrekte Weiterführung des Stundensaldos. Dabei werden evtl. vorhandene Minus-Stunden zu Beginn des Monats zunächst ausgeglichen. Der Wert wird in der Spalte "Abgegolten" abgestellt. Wird ein hausinterner Faktor (Sonderprogrammierung) für Überstunden benutzt, wird automatisch eine Korrektur in der Spalte "+/- Std" ausgewiesen, auch wenn keine "abgegoltenen Std" im AN-Stamm eingetragen sind. (Dies darf logischerweise erst NACH Abstellung der Rückstellungen im LOHN-Export erfolgen.)
Bei Stundenregelung 0-2 können mit der Funktionstaste F6/Überstd bezahlt die in dem konkreten Monat aufgebauten Gutstunden (nach Abzug der abgegoltenen Std. in Spalte "Abgegolten") ausgewiesen werden in der Spalte "Ausgezahlt". Wird ein hausinterner Faktor (Sonderprogrammierung) für Überstunden benutzt, wird automatisch eine Korrektur in der Spalte "+/- Std" ausgewiesen. Wird ein Zeitraum größer als ein Monat eingegeben, erfolgt kein automatischer Abzug der abgegoltenen Stunden. Existiert das benutzerdefinierte Feld "UEBERSTUNDENAUSZAHLUNG" im AN-Stamm, kann hierin hinterlegt werden, ob eine Auszahlung der Überstunden erfolgen soll. Existiert das benutzerdefinierte Feld "UEBERSTUNDENAUSZPUFFER" im AN-Stamm, werden Überstunden bis zu einem hier eingetragenen Wert ausbezahlt.
Bei Stundenregelung 3 können mit der Funktionstaste F6/Gel.Std bezahlt die in dem konkreten Zeitraum geleisteten Stunden (der Aushilfen) ausgeweisen/korrigiert werden in der Spalte "Ausgezahlt" (wenn nicht bereits durch den Export LOHN (Stunden) gefüllt).
Sonder-Funktionen
Mit der Funktionstaste Strg-F5/Stunden-Diff./Saldo können die Stunden-Differenz des Zeitraums bzw. der Stunden-Saldo als Korrektur in Spalte "+/- Std" oder "Ausbezahlt" abgestellt werden. Die berechneten Werte werden mit umgedrehtem Vorzeichen in die Ziel-Spalte beschrieben.
Mit der Funktionstaste Strg-F6/Guttage-Diff./Saldo können die Guttage-Differenz des Zeitraums bzw. der Guttage-Saldo als Korrektur in Spalte "Guttage" abgestellt werden. Die berechneten Werte werden mit umgedrehtem Vorzeichen in die Ziel-Spalte beschrieben.
Die Funktionstasten Strg+F7/Stunden ermitteln, Strg+F8/Guttage ermitteln, Strg+F9/Urlaubstage ermitteln und Strg+F10/Fehltage ermitteln zählen die im Ist-Wochenplan eingetragenen Stunden, Guttage, Urlaubstage und Fehltage innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Bei der Ermittlung von Fehltagen können auch mehrere durch Komma getrennte Fehlsymbole eingegeben werden. Zudem liefert die leere Eingabe (für Fehlsymbole) die Beschäftigungstage gemäß Ein- und Austrittsdatum innerhalb des Zeitraums, die Eingabe "%%%" die anteilige prozentuale Beschäftigungsdauer (Wert zwischen 0 und 1) und falls sich eine Weiterberechnung ausschließlich auf komplett beschäftigte Mitarbeiter (in dem Betrachtungszeitraum) beziehen soll, wie beispielsweise bei einem Gesundheitsbonus, liefert die Eingabe "%%1" genau dann 1 als Ergebnis, wenn der Mitarbeiter in dem kompletten Zeitraum beschäftigt war (ansonsten 0). Diese Werte können mit den folgenden Berechnungsmöglichkeiten weiterverarbeitet werden:
Mit Strg+F12/Berechnung besteht die Möglichkeit, neue Werte für die Spalten zu berechnen. Nach Anwahl der Zielspalte kann in dem sich öffnenden Eingabefenster eine Formel (mit den selben Funktionen wie im Bedarfsplan) eingegeben werden. Hierbei sind #M, #A, #B, #G, #U definiert durch die Minuten (korrigiert (+/-), abgegolten, bezahlt), Guttage und Urlaubstage (#X und #Y können als weitere Variablen zusätzlich freigeschaltet werden). Ebenso können die Werte #STDPROMONAT, #STDPROWOCHE, #STDPROTAG, #BASISLOHN, #TARIFLOHN, #URLANSPRUCH, #PERSGRUPPE, #EINTRITTSEIT und #BISAUSTRITT aus dem AN-Stamm abgegriffen werden, wobei die Stunden-Werte auch in der Einheit Minuten übergeben werden (also ggf. mit 60 multiplizieren). #EINTRITTSEIT liefert die Anzahl der Tage zwischen Eintrittsdatum und Beginn der ausgewählten Woche; #BISAUSTRITT liefert die Anzahl der Tage zwischen Beginn der ausgewählten Woche und Austrittsdatum - ist dieses leer wird 999 zurückgeliefert, auch negative Werte sind möglich, sofern die AN-Woche existiert; #URLANSPRUCH liefert den im AN-Stamm eingetragene Urlaubsanspruch des aktuellen Jahres. Aus der jeweiligen AN-Woche können mit #MONATSSTD, #WOCHENSTD, #ABGEGOLTEN, #STDLOHN, #SATZ1 bis #SATZ6 die individuellen Werte der Woche in einer Berechnung verwendet werden.
Einige Beispiele für Zielspalte 1:
"-#M" dreht das Vorzeichen der ersten Spalte um (<=> Multiplikation mit -1)
"MAX(#M;0)" setzt negative Werte in der ersten Spalte auf 0.
"MIN(#M;0)" setzt positive Werte in der ersten Spalte auf 0.
Auch auf benutzerdefinierte Felder, die unter (8.6.6) angelegt wurden, kann zugegriffen werden. Das betrifft die Datentypen Währung, Ja/Nein (=1/0), Ganzzahl und Schlüssel-Liste (sofern der Schlüssel ganzzahlig ist). Der Zugriff erfolgt via #UF["Feldname"].
Nach Rücksprache mit Filosof können ebenso ein oder mehrere Makros hinterlegt werden. Damit können mit einem Aufruf verschiedene Befehlsfolgen auf verschiedene Spalten angewendet werden. (Intern: #& bezeichnet hierbei den Namen des Makros, ##x: die Zielspalte x gemäß der #-Notation (mit durch \\ getrennten Einzelbefehlen für diese Spalte, z.B. "##B:12##A:13\\#A*2" setzt 12 in die #B und 26 in #A) Zudem können Makros auf die Funktionstasten F11 und Strg+F11 gelegt werden (dazu "{F11}" "{CF11}" direkt nach #& und vor dem Namen.)
Stunden/Guttg-Korrekturwerte
Plus-/Minus-Stunden, Guttage und Urlaubstage pro AN und Woche manuell korrigieren – mit Unterteilung in interne und externe (A-/C-) Arbeitnehmer.
